Achtung Betrug: Gefälschte Tauschbörsenabmahnungen angeblich von Rechtsanwalt Florian Giese

 

Vor dem Hintergrund, dass sehr viele Internetnutzer illegale Tauschbörsen nutzen, um Filme oder Musik herunterzuladen, kursieren zurzeit gefälschte Tauschbörsenabmahnungen, in denen angeboten wird, ein Strafverfahren und weitere zivilrechtliche Folgen durch Zahlung mittels eines anonymen Zahlungsdienstleister zu erledigen. Konkret handelt es sich um Abmahnungen, die per Email im Namen der Firma Videorama GmbH ausgesprochen werden. Es wird behauptet, dass Strafanzeige erstattet wurde. Die angeblich herunter- und hochgeladenen MP3-Stücke werden namentlich nicht benannt.

 

Die Abmahnungen sehen wie folgt aus:

 

Von: Rechtsanwalt Florian Giese <giese@rechtsanwalt-giese.info>

An:

Betreff: Ermittlungsverfahren gegen Sie

Datum: Freitag, 15. Oktober 2010, 13:55

 

Guten Tag,

in obiger Angelegenheit zeigen wir die anwaltliche Vertretung und

Interessenwahrung der Firma Videorama GmbH,

Munchener Str. 63, 45145 Essen, an.

Gegenstand unserer Beauftragung ist eine von Ihrem Internetanschluss aus

im sogenannten Peer-to-Peer-Netzwerk

begangene Urheberrechtsverletzung an Werken unseres Mandanten. Unser

Mandant ist Inhaber der ausschliesslichen

Nutzungs- und Verwertungsrechte im Sinne der §§ 15ff UrhG bzw. § 31 UrhG

an diesen Werken, bei denen es sich um

geschutzte Werke nach § 2 Abs 1 Nr. 1 UrhG handelt.

Durch das Herunterladen urherberrechtlich geschutzer Werke haben sie sich

laut § 106 Abs 1 UrhG i.V. mit

§§ 15,17,19 Abs. 2 pp UrhG nachweislich strafbar gemacht.

Bei ihrem Internetanschluss sind mehrere Downloads von musikalischen

Werken dokumentiert worden.

Aufgrund dieser Daten wurde bei der zustandigen Staatsanwaltschaft am

Firmensitz unseres Mandanten Strafanzeige

gegen Sie gestellt.

Aktenzeichen: 350 Js 483/10 Sta Essen

Ihre IP Adresse zum Tatzeitpunkt: 84.190.31.155

Ihre E-Mail Adresse: infoq@camp4.de

Illegal heruntergeladene musikalische Stucke (mp3): 13

Illegal hochgeladene musikalische Stucke (mp3): 21

Wie Sie vielleicht schon aus den Medien mitbekommen haben, werden

heutzutage Urheberrechtverletzungen

erfolgreich vor Gerichten verteidigt, was in der Regel zu einer hohen

Geldstrafe sowie Gerichtskosten fuhrt.

Link: Urheberrecht: Magdeburger muss 3000 Euro Schadensersatz zahlen

Genau aus diesem Grund unterbreitet unsere Kanzlei ihnen nun folgendes

Angebot:

Um weiteren Ermittlungen der Staatsanwaltschaft und anderen offiziellen

Unannehmlichkeiten wie Hausdurchsuchungen,

Gerichtsterminen aus dem Weg zu gehen, gestatten wir ihnen den

Schadensersatzanspruch unseres Mandanten

aussergerichtlich zu loesen.

Wir bitten Sie deshalb den Schadensersatzanspruch von 100 Euro bis zum

18.10.2010 sicher und unkompliziert

mit einer UKASH-Karte zu bezahlen. Eine Ukash ist die sicherste

Bezahlmethode im Internet und

fur Jedermann anonym an Tankstellen, Kiosken etc. zu erwerben.

Weitere Informationen zum Ukash-Verfahren erhalten Sie unter:

http://www.ukash.com/de

Senden Sie uns den 19-stelligen Pin-Code der 100 Euro Ukash an folgende

E-Mailadresse zahlung@rechtsanwalt-giese.info

Geben Sie bei Ihre Zahlung bitte ihr Aktenzeichen an!

Sollten sie diesen Bezahlvorgang ablehnen bzw. wir bis zur angesetzten

Frist keinen 19- stelligen

Ukash PIN-Code im Wert von 100 Euro erhalten haben, wird der

Schadensersatzanspruch offiziell

aufrecht erhalten und das Ermittlungsverfahren mit allen Konsequenzen

wird eingeleitet. Sie erhalten

dieses Schreiben daraufhin nochmals auf dem normalen Postweg.

Hochachtungsvoll,

Rechtsanwalt Florian Giese

 

Es handelt sich hierbei um dreiste Fälschungen. Umlaute scheint es in dem Kulturkreis, aus dem die Abmahnung stammt, offensichtlich nicht zu geben. Die Internetseite www.rechtsanwalt-giese.info entspricht von der Gestaltung her der echten Internetseite des Kollegen www.rechtsanwalt-giese.de.

 

Der Kollege Giese informiert auf seiner (echten) Internetseite darüber, dass er nicht der Urheber der betrügerischen Emails mit dem Betreff "Ermittlungsverfahren gegen Sie" ist.

 

Reagieren Sie nicht auf diese Mails und nehmen Sie insbesondere auch keine Zahlung vor. Es handelt sich um Betrug!

 

Stand: 18.10.2010

 

Ihr Ansprechpartner: Rechtsanwalt Johannes Richard, Rostock

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